1. Lehramtsstudium
- Grundkenntnisse in Pädagogischer Psychologie
- Einführung in Lern- und Verhaltensstörungen
- Grundlagen zu ADHS, LRS und Dyskalkulie
- Keine therapeutische oder tiefgreifende Diagnostik-Ausbildung
2. Sonderpädagogisches Lehramt
- Vertiefte Kenntnisse in Diagnostik und Förderung
- Spezifische Ausbildung zu Teilleistungsstörungen
- Fokus auf Inklusion und individuelle Förderplanung
- Einsatz in Förder- oder inklusiven Schulen
3. Fort- und Weiterbildungen
- Schulinterne Fortbildungen, Online-Kurse, Zertifikatslehrgänge
- Themen: Erkennen von Symptomen, Umgang, Nachteilsausgleich
- Zusammenarbeit mit Schulpsychologen und Lerntherapeuten
- Umfang und Qualität regional unterschiedlich
Problematik
- Keine bundesweiten Standards für Lehrerbildung zu ADHS, LRS, Dyskalkulie
- Viele Regelschullehrkräfte fühlen sich unzureichend vorbereitet
- Bedarf an systematischer Fortbildung und schulischer Unterstützung
Fazit
Lehrkräfte sind keine Diagnostiker, aber wichtige Beobachter. Die Grundlagen werden im Studium vermittelt, weiterführendes Wissen muss berufsbegleitend erworben werden. Eine qualitätsgesicherte Fortbildung ist entscheidend für eine inklusive Schule.
